Bio Herador® N
Katalogpreise
Übersicht
Hochgoldhaltige Aufbrennkeramiklegierung gem. EN ISO 22674, extra hohe Festigkeit, gelb
Vorteile
- Goldanteil 86,2% (Edelmetallanteil 98,1%)
- großer Indikationsbereich: von Kronen bis zu großen Brücken mit mehr als zwei Zwischengliedern und bei besonderen Maßnahmen zur Gerüstverstärkung, sogar bis zu Brücken mit maximaler Spannweite
- für Frästechnik geeignet
- Pd- und Cu-frei
- hohe Warmfestigkeit
- ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit
Indikationen
- Einzelne Kronen
- Brücken
- Fräsprozesse
- Implantate
Spezifikationen
| Keramische Verbindungslegierung gemäß EN ISO 9693 EN ISO 22674 | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Typ | 4 (s/ v/ k) | |||||||||||||
| Farbe | Gelb | |||||||||||||
| Indikation | 3,4,5,15A) | |||||||||||||
| Zusammensetzung |
Au 86.2 Pt 11.5 Zn 1.5 Ta 0.3 Ru 0.4 Mn 0.1 |
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| TTechnische Daten, Schmelzen und Gießen | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schmelzbereich | 1050 ° - 1130 ° C | |||||||||||||
| Vorheiztemperatur | 850 ° C | |||||||||||||
| Gießtemperatur | 1280 ° C | |||||||||||||
| Schmelztiegel | Graphite | |||||||||||||
| Härte (HV5) | 205 (w/k), 220 (v), 185 (s) | |||||||||||||
| 0.2 % Streckgrenze (MPa) | 500 (w/k), 555 (v) | |||||||||||||
| Dehnung (%) | 6 (w/k), 5 (v) | |||||||||||||
| Elastizitätsmodul (GPa) | 90 | |||||||||||||
| Keramikbrand | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CTE | 14.3 | |||||||||||||
| Oxidbrand | 880° C/ 10 min. (vacuum, stripping) | |||||||||||||
| Weichglühen | --- | |||||||||||||
| Härten | 450° C/ 15 min. | |||||||||||||
| Löt-/Laserschweißdraht | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lötzinn |
Herador PF solder 1040, 1010 Herador/Maingold PF solder 800 |
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| Laserschweißdrähte | Ø 0.5 mm x 200 mm + Ø 0.3 mm x 200 mm | |||||||||||||
Spezifikationslegende
Zusammensetzung:
w = Nach Weichglühen und Abschrecken
k = Verbundlegierung: Zustand nach dem Brennen der Keramik
v = Zustand nach dem Härten
s = Selbsthärtende Legierung, nach langsamem Abkühlen in der Form
Anmerkungen
A = Für langspannige Brücken und Suprakonstruktionen wird ein stabiles Gerüstdesign mit verstärkten Verbindungen und einem Querschnitt von 8–10 mm² benötigt. Zusätzlich müssen die Gerüste gehärtet werden.
B = Abhängig vom Kupfer- und/oder Silbergehalt kann es in einigen Fällen nach kurzer Tragezeit zu Verfärbungen bei Doppelkronen kommen.
C = In Ausnahmefällen können diese Legierungen auch für traditionelle Teleskopkronen mit parallelen Wänden sowie für die Stabguss-Technik verwendet werden, sofern die Querschnitte der Kronenwände, Approximalbereiche, Stäbe und laserverschweißten Verbindungen besonders dick sind und die Legierung anschließend gehärtet wird. Keine Anwendungsempfehlung für konische Kronen und Scherverteiler.
D = Typklassifizierung gemäß EN ISO 22674
Technische Daten, Schmelzen und Gießen:
Kontraindikationen
Bei Überempfindlichkeit (Allergien) gegenüber einem der Bestandteile der Legierung.
Nebenwirkungen
In Einzelfällen wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) oder elektrochemisch bedingte lokale Missempfindungen berichtet.
Wechselwirkungen mit anderen Dentallegierungen
Bei Approximal- oder Antagonistenkontakt mit Prothesen aus unterschiedlichen Legierungen können galvanische Effekte auftreten. Andere Materialien müssen verwendet werden, wenn der Kontakt mit anderen Legierungen dauerhaft lokal elektrochemisch bedingte Parästhesien verursacht.
Hinweise:
1) Gemäß EN ISO 22674
2) 1 MPa = 1 N/mm², 1 GPa = 1000 N/mm²
3) Bei keramischer Verblendung benötigen diese Legierungen keinen zusätzlichen Härtungsprozess, um ihre maximalen physikalischen Werte zu erreichen.
4) Normalerweise sollte die Vorheiztemperatur 900 °C betragen. Bei Formfüllproblemen mit dünnen Copings wird empfohlen, die Vorheiztemperatur auf 950 °C zu erhöhen.
5) Für Aufbrenntechnik
Keramikbrand:
Hinweise
1) Beim Verblenden mit Keramiken mit höherer Brenntemperatur muss der Oxidbrand bei der höchsten Keramikbrenntemperatur durchgeführt werden; die maximale Temperatur von 950 °C darf nicht überschritten werden.
2) Oxidbrand: Bitte beachten Sie die Anweisungen des Keramikherstellers.
3) Befolgen Sie die Anweisungen des Keramikherstellers.
4) Härtung vor dem Brand (Konditionierung für Frästechniken): 930 °C, 15 Minuten, schnelles Abkühlen.
5) Bei Verblendungen mit Keramiken ist für diese Legierungen kein zusätzlicher Härtungsprozess erforderlich, um ihre maximalen physikalischen Werte zu erreichen.
6) 25 – 500 °C gemäß EN ISO 9693
Lote / Laser-Schweißdrähte:
Hinweise
* Die Arbeitstemperatur ist Teil der Bezeichnung des Lots.
** Empfohlene Flussmittel:
Edelmetall / Edelmetall: geeignetes Flussmittel verwenden
Edelmetall / Nichtedelmetall: geeignetes Flussmittel verwenden
Nichtedelmetall / Nichtedelmetall: geeignetes Flussmittel verwenden
1) Herador Lot V800 muss unter Vakuum gelötet werden. Graphit-Brennträger sollten verwendet werden.
2) Empfohlene Alternativlegierung.
3) Bei Verarbeitung mit HeraCeram.
4) Eine präzise Temperaturkontrolle muss sichergestellt sein. 740 °C dürfen nicht überschritten werden. Maximale Heizrate: 55 °C/min.





